Granat

GRANAT

Bereits Hildegard v. Bingen kannte die Heilwirkungen des Granat. Alles über Wirkung, Heilwirkung, Bedeutung, Aufladen, uvm. des Edelsteins und Heilsteins Granat.
Numerologie: Zahl 4

Farbe Granat

Familie

violett, rot, blau braun, schwarz, grün, gelb, transparent, orangeGranat

Varietäten der Familie

Almandin, Andradit, Chromgrossular, Granat, Grossular, Hessonit, Melanit, Pyrop, Rhodolith, Spessartin, Tsavorit, Uwarowit

Bedeutung Granat

Granat oder auch die Gruppe der Granate sind gesteinsbildende Minerale die in vielerlei Varietäten vorkommen. Der Name Granat stammt aus dem lateinischen Wort „graunum“ und heißt übersetzt „Korn“, was wohl auf sein äußeres Erscheinungsbild zurückzuführen ist. Granate sind schon seit der Antike als Schmucksteine sehr begehrt und einem antiken Mythos zufolge, sollen die heiligen Granate von selbst aus ihrem Inneren leuchten können. Daher wurden sie auch im Mittelalter als Karfunkel bezeichnet. Im alten Indien gilt Granat als Feuer ewiger Verwandlung und gilt wie im Buddhismus als heiliger Stein. Schon bereits Hildegard von Bingen nutzte Granate wegen ihrer zugeschriebenen Heilwirkung zur Stärkung des Herzens. Heutzutage werden Granate unter anderem wegen ihrer Härte als Schleifmittel beim Sandstrahlen verwendet.

Wirkung Granat

Durch die verschiedene Farben des Granat, besitzen die einzelnen Varietäten auch unterschiedliche Heilwirkungen auf Körper und Psyche. Für Details hierzu schauen Sie bitte bei den einzelnen Varietäten nach.

Hildegard von Bingen und Granat

Der Karfunkel wächst während einer Mondfinsternis und ist trotzdem warm. Er wird in dem Moment geboren, wenn die Sonne den Mond erwärmt und wieder mit Leben erhellt. Da eine Mondfinsternis selten, ist auch dieser Stein selten und dennoch voller Kraft, die mit Vorsicht angewendet werden sollte. Hat einer Fieber oder Gicht, solle er den Karfunkel um Mitternacht auf seinen Nabel legen. Dort solle er ihn nur solange belassen, bis er sich vom Karfunkel erwärmt fühlt oder kleine Bewegungen spürt. Durch seine starke Kraft darf der Stein nicht zu lange dort verweilen, weil er ihn sonst schaden kann. Wer Kopfschmerzen hat, solle den Karfunkel solange auf seinen Scheitel legen bis seine Haut warm wird. Dann solle er ihn sofort herunternehmen. Auch bewahre er leicht verderbliche Ware vor der Fäulnis.

Aufladen, Entladen, Reinigen Granat

Sollte einmal pro Monat über Nacht in einer Schale mit Hämatit Trommelsteinen entladen und entweder für kurze Zeit in der Sonne oder mit einem Bergkristall aufgeladen werden.

Anwendung Granat

Sollte mehrmals am Tage und mit direktem Hautkontakt getragen werden.

Chakra Granat

  • Durch seine unterschiedlichen Farben lässt sich der Granat auf für die jeweiligen Chakren anwenden.

Hauptchakra

Chakren

  • Wurzelchakra, Sakralchakra, Herzchakra, Solarplexus Chakra, Drittes Auge, Kronenchakra
  • Wurzelchakra, Sakralchakra, Herzchakra, Solarplexus Chakra, Drittes Auge, Kronenchakra

Meditation mit Granat

Durch die Meditation kann er das Sexualleben beflügeln und positiv auf die Knochen sowie Organe wirken.

Sternzeichen Hauptstein

Sternzeichen Nebenstein

Skorpion, WidderFische

Sternzeichen Dekadenstein

Sternzeichen Ausgleichsstein

1. Dekade (23.10. – 2.11.)n.a.

Fälschung von Granat

n.a.

Entstehung von Granat

Granate sind eine Gruppe von Mineralien, die in Würfelform kristallisieren und in unterschiedlichen Farben sowie chemischen Zusammensetzungen vorkommen. Sie gehören allgemein zur Mineralklasse der Insel Silikate. Granate treten häufig in Magma-Gesteinen auf, oder in den Gesteinen wie Gneis oder Glimmerschiefer, die sich unter hohem Druck und hoher Temperatur verändert haben. Almandin besteht überwiegend aus den Mineralien Aluminium, Eisen, Silizium und Sauerstoff. Er tritt überwiegend in Glimmerschiefer, Granulit und Gneis auf und kommt zusammen mit Feldspat, Glimmer, Quarz und Staurolith vor.

Vorkommen Granat

Hauptländer

USA

Länder

USA, Deutschland, Indien, Madagaskar, Norwegen, Österreich, Schweiz, Schweden, Australien, Nepal, Thailand, Sri Lanka, Brasilien,

Häufigkeit

n.a.